Neeeeeeein – Chuck Norris ist mit 86 Jahren gestorben

Nein, Nein und nochmals Neeeeeeein! Manche Namen wirken so, als würden sie einfach immer da sein. Genau deshalb hat mich die Nachricht über Chuck Norris härter erwischt, als ich gedacht hätte.

Ich hab ihn nie wirklich nur als Schauspieler gesehen. Unter uns. Der beste Sschauspieler war er ja nicht. Eher ein Symbol. Als so eine Figur, die größer geworden ist als ihre eigenen Filme. Chuck Norris war dieser seltene Fall, bei dem sich Kino, Popkultur und Internet komplett ineinander geschoben haben. Und plötzlich liest man, dass er mit 86 Jahren friedlich im Kreis seiner Familie gestorben ist und auf einmal kippt dieser Mythos in etwas sehr menschliches.

Je länger ich darüber nachdenke, desto faszinierender wirkt sein Weg. Geboren als Carlos Ray Norris Jr. in Oklahoma, später bei der Air Force, dann Kampfsport in Korea, dort auch der Name Chuck. Das klingt fast schon wie der Anfang einer sauber geschriebenen Legende. Und dann war da Bruce Lee, dieser legendäre Filmkampf, der ihn endgültig zur Ikone gemacht hat. Später, unvergessen aus vieler Menschen Jugend, Walker, Texas Ranger, dann die Witze, die Memes, dieser absurde Unsterblichkeitsstatus.

Vielleicht ist genau das so seltsam daran. Einer, über den man jahrzehntelang Witze gemacht hat, erinnert einen am Ende ausgerechnet an Vergänglichkeit. Die Ironie hier. Phew.. und dabei hat Chuck noch vor knapp 2 Wochen seinen 86 Geburtsga gefeiert mit den Worten, dass er nicht älter wird, sondern nur hochlevelt. War wohl sein letzter Level. RIP, Legende!

21
März 2026
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Oscars 2026 – Sinners hätte bester Film definitiv verdient

Jedes Jahr das selbe Ritual. Ich hab die Verleihung nämlich halb verschlafen auf der Couch geschaut, mit kaltem Kaffee am Beistelltisch und diesem leicht absurden Gefühl, dass man um drei Uhr früh plötzlich wieder sehr viel für Kino empfindet. Und dann fällt der Name Michael B. Jordan und ich war auf einmal hellwach. Ganz ehrlich, das hat mich richtig gefreut. Sinners war für mich einer dieser Filme, die nicht bloß gut gemacht sind, sondern die auch nachher noch im Kopf herumspuken. Genau deshalb finde ich auch, dass er den Oscar für den besten Film genauso verdient gehabt hätte.

Klar, die Academy entscheidet oft nach ihrer eigenen Logik, und manchmal wirkt das alles ein bissl wie ein Salon, in den manche Werke zwar eingeladen werden, aber dann doch nicht ganz dazugehören. Trotzdem: vier Oscars für Sinners und der Hauptdarstellerpreis für Michael B. Jordan, das ist schon etwas. Er war damit einer der großen Gewinner des Abends.

Was ich heuer außerdem wirklich mochte, war Conan O’Brien. Er hat die Show nicht verkrampft runtermoderiert, sondern mit genau dem richtigen Gespür für Schmäh, Timing und ein bissl Chaos. So jemand trägt einen langen Abend, ohne dass es anstrengend wird. Ich würd ihn sofort wieder nehmen nächstes Jahr, ehrlich. Auch weil die Oscars selber ja längst nicht mehr diese unantastbare Riesenmaschine sind, die sie einmal waren, die US Quoten sind heuer wieder gesunken.

Am Ende bleibt für mich ein Abend, der nicht perfekt war, aber sich erstaunlich lebendig angefühlt hat. Und manchmal ist genau das eh mehr wert als makellose Glätte.

16
März 2026
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