Heute hat es mich (super spontan, muss ich sagen *g) mit dem Zug von Wien nach Bratislava verschlagen und ich hab keine Sekunde bereut. Denn manchmal braucht es gar keine lange Reise, um den Kopf frei zu bekommen. So ein kleiner Tagesausflug ist auch super gut und beruhigt die Nerven. Ich habe einen Traum, der mich beschäftigt, aber dazu gleich noch. Auf jeden Fall hat mir die Altstadt wieder gezeigt, wie viel Charme direkt vor unserer Haustür wartet.
Gleich am Anfang musste ich natürlich beim berühmten Kanalarbeiter stehen bleiben. Der schaut so entspannt aus seinem Schacht heraus, dass ich jedes Mal schmunzeln muss. Irgendwie gehört dieses Foto einfach dazu.

Danach ging es weiter über den Hauptplatz mit dem Brunnen und den historischen Gebäuden. Das Zusammenspiel aus den hellen Fassaden und dem tiefblauen Himmel war einfach herrlich. Kurz darauf stand ich schon vor dem Michaelertor, das zwischen den schmalen Gassen richtig beeindruckend wirkt. Und die Wegweiser machen das Erkunden angenehm einfach.



Nicht falsch verstehen, Bratislava hat viele schöne Plätze. Aber wenn ihr mich fragt, sollte wirklich jeder wenigstens einmal zum Michaelertor spazieren. Dort trifft Geschichte auf dieses gemütliche Altstadtgefühl, das ich einfach liebe. Danach gab’s ein kräftiges Gulasch und einen Aperol Spritz, genau das Richtige nach einigen Kilometern zu Fuß. War wirklich wirklich gut.

Im Zug zurück nach Wien war ich zwar schon ziemlich müde, trotzdem hab ich noch ein bissl über meinen Traum vom eigenen Haus nachgedacht. Ich bin dabei auf spannende Artikel gestoßen, z.b. dass das Baugeld bald wieder teurer werden könnte. Das stresst mich bissi, weil ich nicht weiss, wie man Otto Nornalo wie ich sonst zu einem Eigenheim kommen kann. Aber gut. Darum soll’s in diesem Post jetzt auch nicht gehen, aber ja, es beschäftigt mich.
Zuhause angekommen bin ich komplett erledigt aufs Sofa gefallen und freu mich nur noch auf Der Teufel trägt Prada 2 im Streaming. Ich bin einfach dankbar für solche unkomplizierten Tagesausflüge und freu mich jetzt aufs Nichtstun. Mal sehen ob der 2. Teil so gut ist wie der erste *g
Heute ist Freitag, und ich kann euch sagen, diese Woche hat mich ordentlich gefordert. Gefordert ist sogar untertrieben. Ich hab die Flasche voll. Die Faxen dicke. Den Arschvoll. Ein Termin nach dem anderen, ständig Nachrichten, ständig irgendwas. Irgendwann war bei mir einfach die Luft draußen.
Genau deshalb habe ich heute die Laufschuhe geschnürt und bin durch Wien gelaufen. Nicht besonders schnell, nicht besonders weit. Aber auf jeden Fall genau das, was ich gebraucht habe. Der Weg führte mich durch eine grüne Allee, vorbei an Spaziergängern, Joggern und einer älteren Dame mit ihrem Rollator. Über den Bäumen hingen dunkle Wolken, gleichzeitig kam die Sonne durch. Irgendwie hat das perfekt zu meiner Stimmung gepasst.

Denn manchmal muss man einfach raus und den Kopf freibekommen. Kilometer für Kilometer ist der Stress weniger geworden. Ich mache das viel zu selten, ehrlich gesagt.
Aber ja, jetzt ist Schluss mit Erreichbarkeit. Ich brauche dieses Wochenende dringend. Mein Handy bleibt morgen und am Sonntag ausgeschaltet. Bitte meldet euch nicht, ich bin dann quasi verschwunden… immerhin nur für zwei Tage. Wir lesen / hören uns am Montag wieder.
Wie man die Kindheit im Erwachsenenalter wieder aufleben kann? Ganz einfach, nämlich indem ihr das esst was ihr damals gegessen habt.
Ich hab gestern tatsächlich etwas geschafft, das ich schon ewig vor mir hergeschoben hab. Ich hab das alte Spargel Rezept von meiner Oma nachgekocht. Bzw nachgebacken, denn daraus wurde eine richtig schöne Quiche mit grünem Spargel. Und ich sag’s euch ganz ehrlich, beim ersten Bissen war ich sofort wieder zehn Jahre alt.
Meine Oma hat früher im Frühling ständig irgendwas mit Spargel gemacht. Nicht fancy, nicht Instagram tauglich, einfach gutes Essen. Genau das taugt mir heute irgendwie mehr als diese komplett übertriebenen TikTok Rezepte mit 27 Zutaten. Denn manchmal reicht Butter, Eier, ein gscheiter Teig und frischer Spargel völlig aus.
Die Quiche war außen schön mürb und innen richtig cremig. Auf jeden Fall viel besser geworden als ich gedacht hätte! Und der Geruch in der Küche… Wahnsinn. Ich bin ungelogen die ganze Zeit daneben gestanden und hab geschaut ob eh nix anbrennt.

Aber ja, ein bissl stolz bin ich schon. Nicht falsch verstehen, ich bin sicher kein Profi Koch. Aber solche Rezepte weiterzuführen fühlt sich irgendwie richtig an. Habt ihr auch so ein Familienrezept das euch sofort an früher erinnert?