Mein Serienmarathon mit Pluribus am 1. Weihnachtstag

Frohe Weihnachten euch allen. Ho, Ho, Ho! Ich hoffe, ihr habt ein paar ruhige Tage, gutes Essen, vielleicht zu viel davon, und diese seltene Mischung aus Nähe und Abstand, die die Feiertage manchmal mitbringen. Bei mir war der erste Weihnachtstag genau so ein Moment zum Innehalten. Draußen war alles gedämpft, drinnen erstaunlich still. Immerhin, heuer weisse Weihnachten. Auch schon lange nimma gehabt. War sogar eine News Meldung wert, haha. Und irgendwo zwischen Kaffee Nummer zwei und dem Gedanken, jetzt wirklich nichts erledigen zu müssen, hab ich auf Play gedrückt.

Pluribus war eigentlich nur als Versuch gedacht. Eine Folge, vielleicht zwei. Aber dann passiert etwas Seltsames, die Serie schleicht sich langsam in den Kopf. Kein lauter Einstieg, keine Effekthascherei. Stattdessen diese große Idee von einem kollektiven Bewusstsein, das so friedlich wirkt, dass es fast weh tut. Je länger ich geschaut habe, desto mehr hab ich gemerkt, wie sehr mich diese Ruhe beunruhigt.

Was mich besonders beschäftigt hat, war die Perspektive von Carol, gespielt von Rhea Seehorn. Dieses Alleinsein in einer Welt, die plötzlich perfekt funktionieren will. Das fühlt sich manchmal näher an, als mir lieb ist. Man spürt einfach die Handschrift von Vince Gilligan, diese Geduld, dieses Vertrauen ins Publikum. Auch Apple TV liefert hier wieder erstaunlich konsequent Qualität ab. Hut ab.

Am Ende war es draußen schon dunkel, der Feiertag heute ist fast vorbei, und ich ein bisschen nachdenklicher als davor. Kein schlechtes Gefühl. Eher so eines, das bleibt. Jetzt wo ich meine Gednaken spontan verbloggt habe, gehe ich vielleicht noch eune Runde draußen spazieren, die paar weissen Schneeflocken geniessen!

25
Dez. 2025
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Nach 8 Jahren Pause probier ich es nochmal

Acht Jahre lang war es still auf meinem Blog. Nicht weil ich keine Ideen hatte. Eher weil das Leben dazwischenkam und andere Themen plötzlich wichtiger waren. Trotzdem hat mich der Gedanke ans Schreiben nie wirklich losgelassen. Den Blog bzw die Domain wollt ich nicht löschen, aber es läppert sich was zam, wenn man nix damit anfängt und trotzdem alle Kosten bezahlen muss.

Und jetzt sitze ich wieder hier. Ich merke wie ungewohnt sich alles anfühlt, aber gleichzeitig auch vertraut. In einer Zeit voller Reels, Feeds und endlosem Scrollen wirkt ein Blog fast wie ein kleiner Gegenentwurf. Genau das macht den Reiz aus.

Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen neue Plattformen. Ich nutze sie selbst fast täglich. Aber ein Blog schenkt mir etwas, das dort oft fehlt, nämlich Ruhe. Hier darf ein Gedanke wachsen ohne nach zehn Sekunden verschwunden zu sein.

Auf jeden Fall möchte ich wieder regelmäßiger schreiben. Vielleicht nicht perfekt und sicher nicht jeden Tag. Aber ehrlich. Das ist mir heute wichtiger als Reichweite oder irgendwelche Zahlen.

Ich weiß nicht ob Blogs 2026 noch modern sind. Immerhin fühlt sich dieser Ort wieder nach meinem eigenen kleinen Zuhause an. Und das reicht fürs erste. Habt ihr auch etwas, zu dem ihr nach Jahren wieder zurückgefunden habt?

19
Okt. 2025
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Wenn es mal schnell gehen muss!

Solche Tage wo einem so gar nicht zum Kochen zumute ist, weil man eben keine Lust dazu hat überhaupt einen Finger zu rühren oder so gestresst ist, dass man schlichtweg keine Zeit dazu hat, die hat doch bestimmt jeder mal. Und genauso war es gestern auch wieder mal bei mir. Aber nach einiger Zeit bin ich schließlich doch noch auf eine Idee gekommen, welche schließlich doch noch schnell zu kochen, gesund und obendrauf auch noch ziemlich lecker war.

Nämlich eine Soße mit zwei Zucchinis, vier Zwiebel sowie einer Priese Pfeffer, Salz, Bohnenkraut, Majeran und Kurkuma. Und als ich mir dazu dann noch ungefähr 100 Gramm Nudeln dazu gekocht habe, da war das Mittagessen auch schon angebracht. Und dass diese Soße sicherlich auch zu Reis oder Kartoffeln lecker schmecken dürfte, da gehe ich auch mal ganz davon aus.

Also wenn auch ihr mal wieder solche Tage haben solltet, wie ich sie gerade gehabt habe, dann solltet ihr diese Soße auch unbedingt mal ausprobieren. Denn wie bereits gesagt, sie ist nicht nur schnell zum Zubereiten, sondern auch noch gesund. Und was für den ein oder anderen vielleicht auch noch interessant sein dürfte ist auch das, dass so ein Mittagessen auch nicht allzu teuer ausfällt und auch noch am nächsten Tag gut schmeckt.

23
Sep. 2018
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