Erste Eindrücke zum Masters of the Universe Reboot

Ich gebe es gleich zu und will da super erlich sein. Als der erste Trailer zum Masters of the Universe Reboot gestartet ist, war ich innerlich skeptisch. Zu viele Reboots haben mir in den letzten Jahren gezeigt, wie leicht man einen alten Stoff glattbügeln kann, bis nichts Eigenes mehr übrig bleibt. Und trotzdem habe ich weitergeschaut. Ruhig. Aufmerksamer als gedacht. Muss auch das Alter sein, haah.

Der Teaser wirkt erwachsener, reflektierter. Nicht nur laut und bombastisch, sondern fast bewusst zurückhaltend. Gleich zu Beginn diese Idee von Legenden, von Dingen, die angeblich nicht real sind. Sprechende Tiger, Schwerter, Götterkräfte. Das ist klug, weil es auch Menschen abholt, die mit He Man nie wirklich groß geworden sind. Oder so wie ich, nur am Rand.

Und dann erwische ich mich dabei, wie ich an den Film mit Dolph Lundgren denke. Den habe ich als Kind geliebt. Unironisch. Der war roh, manchmal unbeholfen, aber er hatte Herz. Dieser neue Ansatz fühlt sich anders an. Glatter. Humorvoller. Mit kleinen Gags, Büroalltag, ironischen Momenten. Prince Adam wirkt verloren, fast fehl am Platz, und genau das scheint Absicht zu sein.

Nicholas Galitzine passt erstaunlich gut in diese Rolle. Körperlich sowieso, aber auch in diesen stilleren Szenen. Die Effekte allerdings, da bin ich ehrlich, schwanken. Manche Bilder haben Stil, andere sehen noch zu künstlich aus. Gerade große Totalen reißen mich kurz raus, das ist schade.

Trotzdem bleibt etwas hängen. Kein billiger Nostalgietrick, eher der Versuch, den Kern neu zu denken. Ob das aufgeht, weiß ich nicht. Aber ich merke, ja, ich will es sehen und werd dann auch ins Kino gehen? Wer kommt mit?

13
Jan. 2026
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Mein Serienmarathon mit Pluribus am 1. Weihnachtstag

Frohe Weihnachten euch allen. Ho, Ho, Ho! Ich hoffe, ihr habt ein paar ruhige Tage, gutes Essen, vielleicht zu viel davon, und diese seltene Mischung aus Nähe und Abstand, die die Feiertage manchmal mitbringen. Bei mir war der erste Weihnachtstag genau so ein Moment zum Innehalten. Draußen war alles gedämpft, drinnen erstaunlich still. Immerhin, heuer weisse Weihnachten. Auch schon lange nimma gehabt. War sogar eine News Meldung wert, haha. Und irgendwo zwischen Kaffee Nummer zwei und dem Gedanken, jetzt wirklich nichts erledigen zu müssen, hab ich auf Play gedrückt.

Pluribus war eigentlich nur als Versuch gedacht. Eine Folge, vielleicht zwei. Aber dann passiert etwas Seltsames, die Serie schleicht sich langsam in den Kopf. Kein lauter Einstieg, keine Effekthascherei. Stattdessen diese große Idee von einem kollektiven Bewusstsein, das so friedlich wirkt, dass es fast weh tut. Je länger ich geschaut habe, desto mehr hab ich gemerkt, wie sehr mich diese Ruhe beunruhigt.

Was mich besonders beschäftigt hat, war die Perspektive von Carol, gespielt von Rhea Seehorn. Dieses Alleinsein in einer Welt, die plötzlich perfekt funktionieren will. Das fühlt sich manchmal näher an, als mir lieb ist. Man spürt einfach die Handschrift von Vince Gilligan, diese Geduld, dieses Vertrauen ins Publikum. Auch Apple TV liefert hier wieder erstaunlich konsequent Qualität ab. Hut ab.

Am Ende war es draußen schon dunkel, der Feiertag heute ist fast vorbei, und ich ein bisschen nachdenklicher als davor. Kein schlechtes Gefühl. Eher so eines, das bleibt. Jetzt wo ich meine Gednaken spontan verbloggt habe, gehe ich vielleicht noch eune Runde draußen spazieren, die paar weissen Schneeflocken geniessen!

25
Dez. 2025
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Rockstar verschiebt GTA 6 erneut – Jetzt auf Ende 2026!

Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich GTA 5 gestartet hab. Dieses Gefühl, diese Freiheit, diese Musik im Radio, was soll ich euch sagen, jeder kennt’s. Einfach unvergesslich. Und jetzt, mehr als zehn Jahre später, sitzen wir hier und warten immer noch auf den Nachfolger. Wieder wurde der Release verschoben. Diesmal auf November 2026. Vielleicht bin ich dann schon ein anderer Mensch.

Ich will ja gar nicht meckern, aber langsam wird’s absurd. Rockstar spricht von „mehr Zeit für Perfektion“, als wäre das Spiel ein Kunstwerk, das erst in hundert Jahren verstanden wird. Vielleicht ist es das ja auch. Aber irgendwann will man einfach spielen, nicht philosophieren. Die Bugs könnte ihr gerne im Laufenden Betrieb ausmerzen. Die wird es sicher auch im November 2026 noch geben, trau ich mich wetten.

Ich hab mir gestern das IGN-Video angesehen, das die ganze Situation ziemlich gut zusammenfasst. Da wurde sogar über mögliche Red Dead Redemption 3-Gerüchte gesprochen. Ich musste lachen, wenn Rockstar in dem Tempo weitermacht, kriegen wir RDR 3 vielleicht pünktlich zur Pension.

Ich weiß, dass ich’s wieder kaufen werde. Egal wie lang’s dauert. Weil Rockstar, so sehr sie mich manchmal aufregen, etwas können, was kaum jemand sonst schafft, Welten bauen, in denen man sich verliert. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sie sich so viel Zeit nehmen.

07
Nov. 2025
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